Rotbuche

Fagus sylvatica L.

Wirkung

Der aus der Buche gewonnene Buchenholzteer wird eher selten in der Homöopathie eingesetzt, da die Wirkung und die Wirkweise noch so gut wie nicht erforscht sind.

Aussehen

Die bis zu 30 m hohe Buche besitzt eine glatte, graue Rinde und eiförmige, am Rand gewellte Blätter. Von April bis Mai kann man die unauffälligen grünlichen Blütenstände, die kugeligen Kätzchen, sehen. Charakteristisch sind die sich daraus entwickelnden Fruchtbecher mit weichen Stacheln mit den beinhalteten 3-kantigen Früchten.

Verwendete Pflanzenteile

Der Buchenholzteer wird durch die so genannte Pyrolyse gewonnen. Dabei wird das Buchenholz unter Luftausschluss auf Temperaturen über 250°C erhitzt. So entsteht neben Holzkohle und weiteren Produkten auch der Buchenholzteer. Dieser wird neben seiner homöopathischen Verwendung auch als Lockmittel für Rotwild eingesetzt.

Verbreitung

Die Rotbuche ist im gesamten Europa heimisch und bedeckte früher weite Teile Deutschlands. Heute wird sie als wichtiger Forstbaum geschätzt. Sie wächst bevorzugt auf kalkreichen, warmen Lehmböden in Hanglagen.

Illustration Fagus Sylvatica0
Prof. Dr. Otto Wilhelm Thomé Flora von Deutschland, Österreich und der Schweiz 1885, Gera, Germany
  • Anwendungsgebiete:
  • Ausfluss
  • Bettnässen
  • Geschwüre
  • Hautentzündungen
Veröffentlicht am 11. Sep. 2018
  • Bildquellen
  • ©maradt / stock.adobe.com
  • ©Iris Petrovic / stock.adobe.com

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