Sanddorn

Hippophae rhamnoides L.

Wirkung

Die Beeren des Sanddorns enthalten viel Vitamin C, weshalb sie häufig in Konzentraten, Säften und Sirupe eingesetzt werden. Ein weiterer Inhaltsstoff ist das rötliche, fette Öl, welches häufig in der Kosmetik verwendet wird. Es soll dabei die Wundheilung und die Hautneubildung fördern. In Russland werden Sanddorn-Präparate auch gegen Strahlenschäden durch Röntgen oder Sonnenbrand eingesetzt. Die Wirksamkeit in diesen Anwendungsgebieten ist jedoch nicht belegt. Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Aussehen

Der Sanddorn ist ein stark dorniger Strauch oder Baum, der eine Höhe von bis zu 6 m erreichen kann. Die Blätter sind sehr schmal und grau-silbern. Im April bilden sich kleine bräunliche Blüten, die in kugeligen Blütenständen angeordnet sind. Von September bis Dezember reifen die runden Scheinfrüchte heran, die eine orangerote Färbung aufweisen.

Verwendete Pflanzenteile

Die Scheinfrüchte des Sanddorns, die Sanddornbeeren, werden geerntet und weiterverarbeitet.

Verbreitung

Die Verbreitung des Sanddorns erstreckt sich über ganz Europa, Vorderasien, Ostasien und die Himalayagebiete. Der Anbau für die verschiedenen Verwendungszwecke erfolgt vor allem in Deutschland und in Kasachstan. Der Sanddorn wächst bevorzugt auf kalkhaltigen, steinigen oder kiesigen Böden, wie sie an Flussufern, Meeresküsten und auf Dünen zu finden sind.

Hippophae Rhamnoides Sturm41
Johann Georg Sturm, Deutschlands Flora in Abbildungen
  • Anwendungsgebiete:
  • Herz- und Gefäßerkrankungen
  • Strahlenschäden
  • Wundbehandlung
Veröffentlicht am 11. Sep. 2018
  • Bildquellen
  • ©maxsol7 / stock.adobe.com
  • ©Nikolai Link / stock.adobe.com

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